Ganz(s) oder gar nicht…..

Oktober 26, 2010 | Author:
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Unter diesem Motto steht in der Vorweihnachtszeit ein gans besonderes Menü im Wintergartenrestaurant des Ostseehotel in Ahlbeck. Serviert wird ein 4-Gang-Menü, dass sich  der Gans verschrieben hat. „Etwas Gans“ findet sich also in jedem Gang wieder. Wem das Menü nicht genug ist, der kann gleich ein Arrangement buchen, welches 2 Übernachtungen inkl. Frühstück, 1x Halbpension und eben das angesprochene 4-Gang-Menü beinhaltet.

Doch wie fand der Gänsebraten eigentlich seinen Weg auf den Weihnachtstisch?  Denn noch im Mittelalter war das traditionelle Weihnachtsessen das Mettenmahl oder die Mettensau. Dieses Festtagsessen wurde dann am 25. Dezember als Schweinebraten verspeist. Der 24. Dezember war ein Fastentag und es durfte nur Fisch gegessen werden (Weihnachtskarpfen).  Ihren Ursprung hat die Weihnachtsgans wohl dem katholischen Brauch der Martinsgans zu verdanken, die zum Beginn der adventlichen Fastenzeit am 11. November gegessen wurde. Am Ende der Fastenzeit – an Heiligabend – wurde dann wieder ein Gänsebraten zubereitet. Warum allerdings die Gans das Mettenmahl ablöste, ist nicht genau bekannt.

Eine Legende besagt, dass die englische Königin Elizabeth I. 1588 zur Weihnachtszeit zufällig eine Gans verspeiste. Während des Essens traf die Nachricht ein, dass die spanische Armada des spanischen Königs Philipp II. von der englischen Flotte besiegt wurde. Vor lauter Freude und als Zeichen eines guten Omens soll Königin Elizabeth I. daraufhin die Gans zum Weihnachtsbraten erklärt haben. Dieser Brauch soll sich dann nach und nach auf dem europäischen Festland verbreitet haben. In Großbritannien ist übrigens heutzutage eher der Truthahn das traditionelle Weihnachtsessen.

Eine andere Geschichte wiederum besagt, dass einflussreichen Feinschmeckern und Gourmets der (oben erwähnte) Weihnachtskarpfen zu trist und wenig festlich erschien. Also wirkten Sie darauf hin, dass Enten und Gänse (wegen der Affinität zu Wasser) auch als Fische gelten. Und da es am 24. Dezember gestattet war, Fisch zu essen, durften seit dem auch Enten und Gänse gegessen werden.

Hier noch einmal unser 4-Gang-Menü zum anschauen.

Wir bitten um rechtzeitige Vorbestellung.

Was kommt eigentlich bei euch zu Hause an den Weihnachtsfeiertagen auf den Festtisch??



2 Antworten zu “Ganz(s) oder gar nicht…..”

  1. […] der Dezember 2010 im Zeichen der Gans stand, bietet das Ringhotel Ostseehotel Ahlbeck im Januar und Februar 2011 ein anderes […]

  2. […] Auch sonst standen kulinarische Genüsse oft im Mittelpunkt. So wurden unsere Gäste mit dem Menü “Gans(z) oder gar nicht….” verwöhnt. An einem anderen Abend war das Motto: “Yin di toon rab” in unserem […]

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