Angeln auf Usedom
Abends im Mondlicht am See sitzen. Zurückgelehnt im Schaukelstuhl und in der linken Hand eine Tabakpfeife. Dabei den Fröschen und Grillen bei ihrem Konzert lauschen und dennoch den Blick konzentriert aufs Wasser halten und das gedämpfte Licht des Knicklichtes beobachten. So sieht für viele Petrijünger der perfekte Angelausflug aus. Und darauf muß man bei seinem Urlaub auf Usedom natürlich nicht verzichten. Denn die Seen, Küsten und Gräben von Deutschlands Sonneninsel bieten sowohl für Angelprofis und auch für Angelanfänger ideale Voraussetzungen. Ob nun allein am Ufer, mit einem gemieteten Ruderboot auf dem See oder bei einer geführten Angeltour auf dem Fischkutter auf offener See – die Möglichkeiten sind vielfältig. Auch Gäste, die noch nicht in Besitz eines Fischereischeines sind, können diesen ohne viel Aufwand in den Ordnungsämtern der Insel bekommen.
Extra für “Urlaubsangler” gibt es einen zeitlich befristeten Fischereischein für 28 Tage, der für 20 € und ohne Angelprüfung erworben werden kann. Dann braucht man natürlich die Angelerlaubnis für das jeweilige Gewässer, die in der Regel vom Eigentümer, Pächter oder Angelverein ausgestellt wird oder man geht in die Kurverwaltung und bekommt einen Angelschein für die Ostsee, das Achterwasser, die Peene und das Haff. Einfacher geht es eigentlich nicht. Dann heißt es, noch die ideale Angelstelle zu finden und damit auch Ruhe und Entspannung. Und vielleicht angelt man sich ja sein Abendessen, das man dann in seiner Ferienwohnung auf Usedom selbst zubereiten kann.
Hier geht es zu einer Übersicht von Usedoms Angelparadiesen und Wissenswertem zum Angeln auf Usedom.
Juni 1, 2011 | von Arne Jentsch 

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