SEETELHOTELS Urlaubs-Blog

Willkommen im Urlaub und bei den SEETELHOTELS. Damit Sie uns noch besser kennen lernen, erzählen wir Ihnen in unserem Blog spannende Geschichten aus unserer vielseitigen Urlaubswelt. Seien Sie gespannt – wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen.

Der Feuerwehrmann unter den Sous Chefs

Juni 15, 2018 | Author: at

Christopher Stahl: Herr Henker, ich freue mich, dass Sie sich die Zeit für ein kleines Gespräch genommen haben. Vielleicht stellen Sie sich erst einmal kurz vor. Wer sind Sie? Seit wann arbeiten Sie hier im SEETELHOTEL Ahlbecker Hof? Was genau tun Sie hier?

 

Phil Henker: Phil Henker mein Name. Ich bin seit kurzem Sous Chef im Ahlbecker Hof, bei Hark Pezely in der Küche. Bislang habe ich einige Stationen durchleben können auf der Insel. Dazu war ich in Österreich. Und nun bin ich sehr guter Dinge hier viel mit bewegen zu können und freue mich auf die neuen Aufgaben.

 

Christopher Stahl: Was sind denn die Aufgaben eines Sous Chefs überhaupt? Wie muss man sich Ihren Job vorstellen?

 

Phil Henker: Im Endeffekt geht es darum, den Küchenchef bestmöglich zu vertreten. Sowohl in Anwesenheit als auch in Abwesenheit. Die Küche muss bestmöglich geleitet werden. Und dann geht es darum, sich um die Organisation diverser Dinge zu kümmern. Dienstpläne müssen eingehalten werden. Die Qualität muss gesichert sein. Einkäufe müssen kontrolliert werden. Es geht also darum, dem Küchenchef den Rücken frei zu halten.

 

 

Christopher Stahl: Wie haben Sie damals Ihre Leidenschaft für die Küche entdeckt? Wie ist der Wunsch entstanden, Sous Chef zu werden?

 

Phil Henker: Das hat sich bei mir relativ früh entwickelt. Zwar habe ich durch mein Abitur und mein anschließendes Studium zuvor erst einmal andere Pfade eingeschlagen, mich dann aber doch zum Kochen hinziehen lassen und eine Ausbildung gemacht. Dann ging es relativ flink. Dabei habe ich auch darauf geachtet möglichst alle Positionen, die eine Küche zu bieten hat, einmal auszuüben. Mir war es wichtig irgendwann in eine leitende Position zu kommen und den Sous Chef auch auszuüben. Ein weiterer Wunsch besteht darin, irgendwann einmal auf die Position des Küchenchefs hinzuarbeiten. Von daher war der Werdegang für mich relativ klar. Einmal alle Positionen durchleben und in sämtlichen Bereichen schnell fit werden. So bin ich an den heutigen Punkt gekommen.

 

Christopher Stahl: Nun ist der Ahlbecker Hof kein gewöhnliches Haus. Das Hotel hat nicht nur 5 Sterne, sondern einen großen Namen und eine glorreiche Historie. Bringt das einen gewissen Druck mit sich, wenn man weiß, dass die Gäste dementsprechend hohe Ansprüche haben?

 

Phil Henker: Ein Leistungsdruck ist immer da. Aber das dient auch der eigenen Befriedigung, weil man dadurch am Bestmöglichen arbeitet. Ob das dann in einem 4- oder 5-Sterne-Haus passiert, spielt für mich erst einmal keine Rolle. Klar, das Klientel hat noch etwas zu bezahlen und hat dementsprechend noch etwas höhere Ansprüche. Aber ich denke, wenn man sich selbst treu bleibt und immer versucht bestmögliche Arbeit abzuliefern, dann ist das auch in einem 5-Sterne-Haus gut möglich.

 

 

Christopher Stahl: Gibt es irgendwelche Gebiete, auf die Sie spezialisiert sind?

 

Phil Henker: Ich würde mich selbst als eine Art Feuerwehrmann beschreiben. Da wo es brennt, arbeite ich gerne. Das heißt, wenn bei irgendwelchen Posten Hilfe benötigt wird, dann bin ich jederzeit da und versuche mich bestmöglich einzubringen. Gleichzeitig bin ich aber auch gerne in der Postenführung oder im Bereich der warmen Küche tätig. Die kalte Küche liegt mir jedoch genauso. Die Patisserie hat bei mir noch einiges aufzuholen, aber das ist bei den meisten Köchen der Fall. Aber die Lücke kann man in Zukunft sicher auch noch stopfen.

 

Christopher Stahl: Nun sind Sie als Sous Chef am Puls einer Küche. Sie bekommen mit, welche Gerichte funktionieren und besonders häufig bestellt werden. Lassen sich denn momentan irgendwelche Trends beobachten, was das Kochen betrifft?

 

Phil Henker: Als Trend sehe ich, dass die klassische Küche wieder mehr im Kommen ist. Allerdings wird die klassische Küche abgewandelt bzw. moderner interpretiert. Das war schon in den letzten Jahren stetig zu beobachten. Es wird viel mit frischen Kräutern gekocht. Man schaut sich verschiedenste Garmethoden an, was jedoch auch ein Prozess ist, der sich seit mehreren Jahren entwickelt.

 

Christopher Stahl: Wie ist es denn um Ihre persönliche Zielstellung bestellt? Mit welcher Motivation gehen Sie hier ans Werk?

 

 

Phil Henker: Meine Zielstellung besteht darin, die Qualität hier zu halten und auf lange Sicht auch zu verbessern. Irgendwo ist immer Luft nach oben. Da gilt es anzusetzen. Ich denke, wir sind hier auf einem guten Weg, wir haben ein tolles Team. Alle sind willig und bereit etwas zu bewegen und ich denke, dass das der richtige Weg ist.

 

Christopher Stahl: Gibt es für Köche und in Ihrem Fall Sous Chefs eigentlich ein Limit, dass man irgendwann erreicht? Oder besteht die Chance, sich ständig weiterzubilden und immer noch etwas Neues dazuzulernen?

 

Phil Henker: Als Koch lernt man nie aus. Diese Erkenntnis ist ganz wichtig. Selbst ein gestandener Küchenchef kann immer noch von Leuten lernen, die neu in ein Unternehmen kommen. Es gibt so viele verschiedene Einflüsse und abertausende Küchenstile, wo man sich aus jedem das Beste herausnehmen kann. Wenn man für sich selbst eine gute Linie findet und das vertreten kann, dann lernt man stetig dazu und kann das mit seinem Kochen vermitteln.

 

Christopher Stahl: Herr Henker, ich bedanke mich für Ihre Zeit und wünsche Ihnen einen schönen Einstand im Ahlbecker Hof.

 

„Der Mann für alles“ – Marek Rausch im Interview

Juni 12, 2018 | Author: at

Auf Usedom heranwachsen. Sehnsucht nach der großen Welt bekommen. Den nächsten Schritt machen. Erfahrungen sammeln. Zurückkehren „nach Hause“. Diesen Weg hat Marek Rausch beschritten. Seit kurzem ist er zurück auf der Insel und Hoteldirektor des Kaiserstrand Beachhotel. Wir haben ihn zum Interview getroffen.

 

 

Christopher Stahl: Sehr geehrter Herr Rausch, seit kurzer Zeit sind Sie der Hoteldirektor des SEETELHOTEL Kaiserstrand Beachhotel. Wie muss sich der Gast eigentlich die Aufgabe eines Hoteldirektors vorstellen?

 

Marek Rausch: In erster Linie bin ich ein Repräsentant des Hauses, gegenüber den Gästen und Mitarbeitern. Selbstverständlich auch gegenüber den Geschäftspartnern. Eine weitere Aufgabe besteht in der Überwachung der Zahlen und der Umsätze. Ganz wesentlich für meine Aufgabe ist auch die strategische Ausrichtung. Was wollen wir? Was erwarten wir? Wo möchten wir in den nächsten drei Jahren hin mit diesem Haus?

 

 

Christopher Stahl: Also kann man sagen, dass Sie hauptverantwortlich sind für das Haus und hier den Hut aufhaben?

 

Marek Rausch: Ja, selbstverständlich.

 

Christopher Stahl: Das bringt sicher eine Menge Verantwortung mit sich. Wie ist denn Ihr bisheriger beruflicher Werdegang verlaufen, um an diesen Punkt zu gelangen?

 

Marek Rausch: Dazu muss man sagen, dass ich wieder an diesen Punkt gelangt bin. Ich war vor 15 Jahren schon mal für die SEETELHOTELS Usedom in Bansin tätig – von 2000 bis 2003. In dieser Zeit habe ich das Strandhotel Atlantic geleitet. Das war eine sehr schöne Zeit und eine sehr schöne Erfahrung. Daraufhin kam für mich jedoch die Situation, dass ich für mich gesagt habe, ich muss mich weiterentwickeln. Als gelernter Koch und Küchenchef komme ich eigentlich aus dem gastronomischen Bereich. Der Fachausdruck hierfür ist F and B, „Food and Beverage“. Mir fehlte also die strategische und verkäuferische Ausrichtung. Und in dem Moment war für mich klar, dass ich den nächsten Schritt gehen muss. Über Firmen wie Solmeliá, RIMC Hamburg und die Johannesbad-Gruppe bin ich nach Jahren wieder auf Usedom gelandet. Ich freue mich riesig, dieses tolle Haus übergeben bekommen zu haben. Das ist natürlich eine riesengroße Verantwortung, da es auch das neueste Haus der Gruppe ist.

 

Christopher Stahl: Sie haben gerade gesagt, dass Sie vor ein paar Jahren schon mal im Strandhotel Atlantic gearbeitet haben. Damals war das Design im Atlantic elegant und gediegen und noch heute ist es ein charmantes Kleinod mit einer reichen Historie. Nun hingegen leiten Sie ein vollkommen neues Hotel, mit einer moderneren Ausrichtung. Wie muss man sich hier den Unterschied vorstellen? Macht es die Arbeit leichter, macht es die Arbeit schwieriger?

 

Marek Rausch: Die Häuser unterscheiden sich natürlich von der Größe. Das große Haus, das Kaiserstrand Beachhotel, ist aufgrund der Personalstärke schon leichter zu handhaben. Aber die Herausforderung, die damit einhergeht, ist natürlich wesentlich größer. Im Atlantic ist alles sehr persönlich. Seiner Zeit waren es nur 26 Zimmer und man hatte einen ganz anderen Zugang zu den Gästen. Hier ist es „ein Kommen und Gehen“. Hier haben wir eine verschiedene Klientel von Gästen in Form von Reisegruppen oder in Form von Wellnessurlaubern. Wir haben mal Leute, die ganz spontan vorbeikommen, um 2 Tage Urlaub am Strand zu machen. Hier ist auch die Breite der Angebote wesentlich größer. Zur Verdeutlichung: Ich habe hier sieben verschiedene Outlets im Bereich der Gastronomie. Ich verkaufe hier Currywurst. Es gibt einen Eisstand. Wir haben eine Pizzeria. Dazu kommt ein Buffetrestaurant. Dann darf man unser Steakhouse nicht vergessen. Das sind ganz viele Komponenten, die man miteinander verbinden muss. Man ist im Endeffekt dafür verantwortlich, für jedes einzelne Objekt eine Marketing- und Verkaufsausrichtung zu finden. Man hat ganz viele Mitarbeiter, von denen jeder bestimmte Sorgen hat, die es auch zu koordinieren gilt. Das ist auch die Herausforderung gegenüber einem kleineren Hotel wie dem Atlantic. Im Grunde ist man damit „der Mann für alles“.

 

 

Christopher Stahl: Was bedarf es, um so ein junges Hotel am Markt zu etablieren?

 

Marek Rausch: Ganz klar, einer Strategie. Und dann auch die passende Gästeklientel. Man ist am Anfang immer auf der Suche. Wenn ein Haus neu ist, dann hat man eine Idee. Diese Idee setzt man erst einmal um. Darauf schaut man, ob diese Idee funktioniert hat oder nicht. Das Spannende ist, dass man bei solch einem Haus dann immer nachjustieren kann. Man kann viele Ideen haben. Eine funktioniert, zwei funktionieren nicht… Und dementsprechend passt man wieder an.

 

Christopher Stahl: Kommen wir von Ihrem Haus noch mal zur Hotelgruppe. Was reizt Sie denn für so eine große Gruppe wie die SEETELHOTELS Usedom, den größten Arbeitgeber der Region, tätig zu sein?

 

Marek Rausch: Das Reizvolle ist, dass die SEETELHOTELS trotz ihrer Größe immer noch ein Familienunternehmen sind. Und das ist auch eine ganz spannende Geschichte. Man hat mit Herrn Seelige-Steinhoff einen direkten Ansprechpartner, der innovativ und nach vorne arbeitet. Er hört sich Dinge seiner Mitarbeiter tatsächlich an und Entscheidungen können auf relativ kurzem Weg getroffen werden. Das ist eine tolle Sache. Vor 15 Jahren habe ich das schon gemocht. Darauf habe ich für sehr große Konzerne von internationalem Ruf gearbeitet. Konzerne, die noch wesentlich mehr Hotels in ihren Reihen haben. Aber hier waren die Entscheidungsstrukturen zumeist doch wesentlich komplizierter. Bei den SEETELHOTELS jedoch gibt es dagegen kurze Wege. Dinge lassen sich mit einem kurzen Telefonat klären. Der Weg zur Buchhaltung ist relativ kurz. Man hat regelmäßige Treffen mit Herrn Seelige-Steinhoff oder mit Herrn Hilgers, unserem COO. Einmal in der Woche sitzt man zusammen, sodass man Dinge relativ schnell umsetzen kann.

 

 

Christopher Stahl: Am Anfang des Gespräches haben Sie Ihre Aufgabe als Hoteldirektor unter anderem damit beschrieben, dass man sich ständig fragen muss, wo man mit seinem Hotel hin möchte. Wo genau wollen Sie in Zukunft mit dem Kaiserstrand Beachhotel hin?

 

Marek Rausch: Grundsätzlich bin ich wieder hier hergekommen mit der Perspektive, sehr, sehr lange zu bleiben. Ich glaube, dass ich das nötige Handwerkszeug, was mir damals gefehlt hat, mittlerweile habe. Wo will man hin, wenn man ein Hotel leitet? Natürlich möchte ich ganz viele Gäste. Mehr noch: ganz viele zufriedene Gäste. Begeisterte Gäste. Man kann zudem sagen, dass das Haus als Referenzobjekt dienen kann. Auch für die Insel Usedom. Hier geht es um Innovationen. Ich hoffe natürlich auch, dass wir uns diesen, unseren Stil in der SEETEL-Gruppe, erhalten. Dass wir immer wieder neue und manchmal auch verrückte Ideen umsetzen können.

 

Christopher Stahl: Herr Rausch, ich bedanke mich ganz herzlich für das Gespräch.

Das waren die ersten Bartender Open

Mai 18, 2018 | Author: at

Seit dem letzten Wochenende ist die Insel Usedom um ein Veranstaltungshighlight reicher. Im Rahmen des Grand Schlemm wurden in diesem Jahr erstmals die Bartender Open ausgetragen. Um die Premierenveranstaltung gebührend zu feiern, wurde der Marktplatz des Kaiserstrand Beachhotel in eine Strandoase verwandelt. Palmen, erfrischendes Corona, Spezialitäten vom Grill, kühles Bier und gemütliche Strandliegen zum Fläzen – das perfekte Setting, um als Gast einem mehrstündigen Barkeeper-Wettstreit beizuwohnen.

Das SEETELHOTEL Kaiserstrand Beachhotel Bansin

 

Während sich die Besucher unten auf dem Marktplatz in der Sonne aalen dürfen, geht es eine Etage höher sportlich zu. Für die vier Teilnehmer der allerersten Bartender Open gilt es, zwei verschiedene Cocktails zuzubereiten. Nach mehreren Stunden Wettkampf fällt die Jury, gestandene Barmänner der Insel, ihr Urteil. Oliwia Rutkowska, die einzige Frau im Feld, gewinnt den Wettbewerb. Sie darf sich nun ein Jahr lang als „Newcomerin des Jahres“ bezeichnen.

Oliwia, die Gewinnerin der ersten Bartender Open

Die Meinung der Jury: einstimmig pro Oliwia. „Teesecco“ und „Grannys Garden“ bescheren ihr den Sieg. Doch was auf dem Papier wie ein souveräner Sieg für die junge Polin aussieht, ist in Wirklichkeit eine Underdog-Geschichte. Die Zusage an die Bartender Open fällt erst wenige Tage vor dem Event, „spontan“ wie sie sagt. Nervös sei sie gewesen, klar. Die Nervosität sei jedoch schnell gewichen, besonders durch die positive Atmosphäre während der Veranstaltung.

Nicht nur von ihr wird nach der Verkündung des Urteils und dem Ende der Bartender Open der Wunsch nach einer Fortsetzung im kommenden Jahr vorgetragen. Andreas Tornow, der Operation Manager des Hotels, erkennt das Potenzial, dass der Cocktail-Wettbewerb bietet: „Man kann sagen, dass hier gerade ein kleines Baby geboren wurde. Vor allem junge Leute sollen mit den Bartender Open angesprochen werden. Der Grundstein ist jedenfalls gelegt. Ein tolles Konzept, eine super Location, Live-Musik … die Veranstaltung wird in den nächsten Jahren wachsen, da sind wir uns sicher.“  Ob die diesjährige Gewinnerin Oliwia im nächsten Jahr ihren Titel verteidigt hat sie noch nicht entschieden. Kulinarisch kreativ wird es bei ihr in Zukunft dennoch. Als Leidenschaft gibt sie das Sushi machen an,  Maki mit Lachs oder Garnelen sind ihr Spezialgebiet. „In gewisser Art und Weise finde ich mich selbst in der Küche.“ Mit derartig kreativen Teilnehmern muss man sich um die Zukunft der Bartender Open keine Sorgen machen.

Cocktail-Queen