Tipps gegen Sonnenbrand

Juni 4, 2019 | Author:
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Wir befinden uns am Anfang des Junis und das Thermometer klettert bereits auf 32 Grad. Darum wird Usedom auch Sonneninsel genannt! Der Beginn des Sommers bedeutet jedoch nicht das Ende aller Sorgen. Einen Sonnenbrand hat man sich schnell eingefangen. Und mit diesem ist definitiv nicht zu spaßen. Kurzfristig kann er starke Schmerzen verursachen, langfristig kann er die Haut stark altern lassen und im schlimmsten Fall zu Hautkrebs führen. Wir haben ein paar einfache Tipps gegen Sonnenbrand für Sie zusammengetragen!

 

Tipp 1: Zu viel Sonnencreme gibt es nicht

Man kann es nicht oft genug sagen – niemals mit der Menge der Sonnencreme geizen! Von den Ärzten wird eine Mindestmenge von ca. 25 Millilitern empfohlen. Wer es sich besser merken kann: das ist ungefähr ein einfacher Espresso oder ein Kurzer. Im Gegensatz zu anderen Bereichen des Lebens kann man bei der Sonnencreme auch sagen, dass Mehr mehr hilft. Dies macht vor allem dann Sinn, wenn man sich um ganz besonders empfindliche Körperpartien wie z.B. die Ohren oder die Nase kümmern will. Die Haut ist hier besonders dünn und dementsprechend schneller anfällig für einen Sonnenbrand.

 

Tipp 2: Eincremen. Chillen. Eincremen. Baden. Eincremen…

Sie sind im Besitz einer wasserfesten Sonnenmilch? Glauben Sie uns, diese macht Sie nicht unverwundbar! Der Schein trügt, denn auch diese speziellen Cremes verlieren mitunter enorm an ihrem Schutzfaktor. Je nachdem wie oft man badet und wie lange man sie trägt. Es gilt den aufgetragenen Schutzfilm immer wieder zu erneuern, da er an einem heißen Tag etlichen Angriffen ausgesetzt ist. Durch das Abtrocknen mit einem Handtuch und durch den ganz natürlichen Vorgang des Schwitzens verliert die Sonnencreme viel von ihrem Zauber. Daher gilt: lieber einmal mehr auftragen als zu wenig.

 

Tipp 3: Sich etwas anziehen und die 4-H-Regel befolgen

Es mag erst einmal unsinnig klingen. Über 30 Grad Celsius schreien doch danach, dass man sich die Klamotten vom Leib reißt, oder? Wenn man die Sonnenphasen wohl proportioniert, dann ja. Der beste Schutz gegen Sonnenbrand sind jedoch Textilien. Haben Sie sich schon einmal gewundert, warum man in Ländern, in denen es das ganze Jahr über heißer ist als bei uns, trotzdem immer wieder Menschen sieht die lange Gewänder tragen? Sie schützen ihre Haut aktiv mit der 4-H-Regel. Hut, Hemd, Hose und ein hoher Lichtschutzfaktor tragen dazu bei, dass die Haut gesund bleibt.

 

Tipp 4: Raus aus der Mittagssonne

Es mag verlockend wirken. Schnell den Teint verbessern, wenn die Sonne am höchsten steht. Ein Bad in der Mittagssonne ist jedoch auch der schnellste Weg, um sich einen üblen Sonnenbrand einzufangen. Zwischen 11 und 15 Uhr strahlt die Sonne am intensivsten. Diese Gefahr lässt sich am besten umgehen, indem man sich ihr einfach nicht stellt. Suchen Sie sich in dieser Zeit andere Aktivitäten vor Ort, bei der Sie nicht direkt der Sonne ausgesetzt sind.

 

 

Tipp 5: Rein in den Schatten

Der beste Ort um sich vor einem Sonnenbrand zu schützen ist der Schatten. Direkt am Wasser kann beispielsweise eine Strandmuschel diesen Schatten spenden. Dies ist eine lohnenswerte Investition. Besonders in den ersten Tagen Ihres Urlaubs kann sie Ihnen helfen. Ihre Haut ist diesen intensiven Kontakt mit der Sonne nicht gewöhnt und muss sich erst einmal an die neuen Umstände gewöhnen. Es gilt den Körper langsam an die Sonne zu gewöhnen. Ein schattiger Rückzugsort ist dabei immer von Hilfe.

 

Tipp 6: Geben Sie Ihrer Haut Zeit, sich an die Sonne zu gewöhnen

Lassen Sie es ruhig angehen. Wenn Ihr Ziel darin besteht, direkt nach dem ersten Tag Ihres Urlaubs auszusehen wie Dieter Bohlen und Thomas Anders zu ihren Höchstzeiten, so werden Sie eher das Gegenteil erreichen. Knapp eine halbe Stunde direkter Kontakt mit der Sonne am ersten Tag ist vollkommen ausreichend um eine gute Basis für die darauffolgenden Tage zu schaffen. Am kommenden Tag wird die Minutenzahl in der Sonne (natürlich ordentlich eingecremt) ganz leicht nach oben gefahren. Vergessen Sie jedoch nicht, dass selbst stark gebräunte Haut nicht gegen Sonnenbrand immun macht. Die Sonnencreme Ihrer Wahl wird also zu Ihrem täglichen Begleiter.

 

Tipp 7: Investieren Sie in eine gute Sonnenbrille

Das menschliche Auge ist ein Wunder! Der direkte Blick in die Sonne kann dem Auge jedoch innerhalb kürzester Zeit irreparablen Schaden zufügen. Der Kauf einer Sonnenbrille ist daher essentiell! Damit ist jedoch nicht irgendeine x-beliebige Brille gemeint. Achten Sie beim Kauf auf entsprechende Gütesiegel. Ihre neue Sonnenbrille muss in der Lage sein, die für uns schädliche UV-Strahlung zu absorbieren. Eine gute Sonnenbrille darf daher gerne etwas mehr Geld kosten. Sehen Sie diesen Kauf nicht als notwendiges Übel an. Mit einer coolen Brille können Sie auch ein modisches Statement setzen und Ihren Sommerlook perfektionieren.

 

Tipp 8: Sie haben den Hut auf

Was für die Augen gilt, das gilt auch für den Kopf. Wer schon einmal einen Sonnenbrand auf dem Kopf hatte, der weiß wie unangenehm dies sein kann. Ein Hut sollte daher in den nächsten Monaten zu ihrem täglichen Outfit gehören. „Hüte und Kopfbedeckungen stehen mir nicht“ ist das Argument, welches Sie hervorbringen möchten? Sonnenhüte, Basecaps, Snapbacks – Hüte kommen heutzutage in tausenden Formen und Variationen. Da ist mit Sicherheit auch eine für Sie dabei!

 

Tipp 9: Kinder genießen besonderen Schutz

Was für Erwachsene gilt, das gilt für unsere Kleinsten noch wesentlich extremer. Für Kinder unter einem Jahr ist die intensive Sommersonne tabu. Bis zum dritten Lebensjahr sollten Kinder nur kurz in die Sonne. Dabei gilt es stets die bereits oben angesprochenen Regeln zu beherzigen. Ist die Sonnencreme gut aufgetragen? Trägt der Nachwuchs ein Shirt? Sitzen Hut und Sonnenbrille? Dann darf gespielt werden. Mit diesem letzten Punkt ist nicht spaßen. Wer sich den ersten Lebensjahren leicht vermeidbare Frühschäden zuzieht, kann dadurch Jahrzehnte später Hautkrebs bekommen. Bitte, lassen Sie es nicht so weit kommen.

 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß in der Sonne!

 

 



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