Das ist unser Gästebeirat – Margitta Fritsche

Juli 3, 2019 | Author:
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Seit dem Jahr 2015 haben die SEETELHOTELS Usedom einen Gästebeirat. Was im ersten Moment nach einem furchtbar langweiligen Gremium klingt, ist in Wirklichkeit eine absolute Herzensangelegenheit. Unser Gästebeirat versammelt einmal im Jahr seine treuesten Stammgäste um sich. Einmal im Jahr finden sich Menschen zusammen, die zum Teil seit Jahrzehnten unsere Hotels besuchen. Wir erzählen Ihre Geschichte! Heute: Margitta Fritsche.

 

Seit wann machen Sie Urlaub auf Usedom?

 

Das erste Mal auf Usedom war ich vor ca. 35 Jahren. Bis zur Wende beschränkten sich die Aufenthalte auf der Insel jedoch immer nur auf Tagesausflüge. Damals gab es ja kaum Ferienunterkünfte. Nach dem Fall der Mauer änderte sich das. Mit dem Verschwinden der DDR konnte ich öfter nach Usedom kommen. Ich fing an, regelmäßig her zu kommen. Mehrmals im Jahr.

 

Seit wann sind Sie Gast der SEETELHOTELS Usedom?

 

Nachdem ich jahrelang Gast in einem Hotel in Heringsdorf war, zog es mich 2003 nach Bansin, ins Seeschloss. Seitdem bin ich Stammgast der SEETELHOTELS Usedom. Ich komme in den Herbst- und den Winterferien zu Besuch. Oft auch über ein langes Wochenende im Januar.

 

Können Sie sich noch an Ihren ersten Urlaub auf Usedom erinnern? Welche Erinnerungen sind mit diesem ersten Urlaub verbunden?

 

Selbstverständlich. Der erste Ausflug von meinem Mann und mir führte uns damals nach Ückeritz. Das was in den Sommerferien. Natürlich war es ein FDGB-Urlaub (Anmerkung der Redaktion: Der FDGB-Feriendienst war eine Einrichtung des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes – der FDGB. Er vermittelte den Werktätigen der DDR subventionierte Urlaubsreisen im Inland). Wir kamen in diesem Sommer bei der Familie Biedenweg unter – in einer umgebauten Waschküche! Diese bewohnten wir zu viert. Zum Strand fuhren wir nach Zempin. Wie es damals üblich war, handelte es sich um einen FKK-Strand.

 

Wie hat sich die Insel in all den Jahren verändert?

 

Diese Frage ist sehr schwer zu beantworten, der Prozess ist kaum zu beschreiben. Man muss jedoch sagen, dass sich mit dem Fall der Mauer viel geändert hat. In den 90ern, bis Anfang 2000, konnte man die Menschen im Herbst und im Winter am Strand noch zählen. Dann wurde es von Jahr zu Jahr immer mehr. Bei jedem unserer Aufenthalte entdeckten wir ein renoviertes Haus. Bau ist ein gutes Stichwort. 1998 wurde das Seeschloss gebaut. Diesen Bau konnten wir mitverfolgen. Aber nicht nur in den Kaiserbädern konnte man die Veränderungen deutlich erkennen. Auch das Hinterland wandelte sich. Zum Guten. Es wurde gastlicher, sauberer und schöner.

 

Warum kommen Sie immer wieder hier her?

 

Ganz einfach: Ich liebe die Ostsee! Mit meinem Mann habe ich hier herrliche Zeit verbracht. Viele Jahre haben wir als Vater und Mutter mit unseren zwei erwachsenen Töchtern lange, gemeinsame Wochenenden in diesem Haus verbracht. Für mich ist es mehr als ein Hotel. Es ist ein Ort der Besinnung, der schönen Erinnerung, der Ruhe und Entspannung.

 

Sie sind Mitglied des Gästebeirates. Warum ist ein solches Gremium sinnvoll, welche Vorteile bringt es mit sich?

 

Das Gremium ist definitiv sinnvoll für den Gastgeber. Dieser erhält Informationen aus der Sicht seiner Gäste. Jene Gäste, die häufig im Haus sind und auch schon viele andere Gäste kennen. Als Gast versteht man irgendwann auch den Gastgeber besser. Man lernt, Entscheidungen nachzuvollziehen, die nicht immer gleich von allen Gästen verstanden und akzeptiert werden. Das ist sowieso unmöglich. Man merkt in jedem Fall, dass die Familie Seelige-Steinhoff ihren Gästebeirat ernst nimmt. In den zurückliegenden Jahren wurde immer sehr offen und ehrlich mit uns gesprochen. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken!

 



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